Wie funktioniert eine Drahtziehmaschine?
-
Ausgangsmaterial: Ein dicker Metalldraht (normalerweise aus Stahl, Kupfer, Aluminium oder Legierungen) wird in die Maschine eingeführt.
-
Ziehvorgang:
-
Der Draht wird durch eine oder mehrere konische Ziehsteine aus Hartmetall oder Diamant gezogen.
-
Jeder Ziehstein reduziert allmählich den Durchmesser des Drahtes.
-
Schmierung wird verwendet, um die Reibung zu verringern und Überhitzung zu verhindern.
-
-
Aufwicklung:
-
Der fertige Draht wird am Ende der Maschine auf einer Spule, Coil oder Trommel aufgewickelt.
-
Abhängig vom Material und der Anwendung kann die Maschine entweder:
-
Trockenziehen (keine Nassschmierung, für härtere Metalle verwendet)
-
Nassziehen (verwendet flüssige Schmiermittel, üblich für Kupfer oder feine Drähte)
Anwendungen von Drahtziehmaschinen:
-
Drahtziehmaschinen sind in Branchen wie den folgenden unerlässlich:
-
Elektrik & Elektronik – Herstellung von feinen Kupfer- oder Aluminiumdrähten
-
Automobil – Herstellung von Steuerkabeln, Federn und Kabelbäumen
-
Bauwesen – Herstellung von Bewehrungsdrahtbindern, Zäunen und Strukturdrähten
-
Fertigung – Herstellung von Nägeln, Schrauben und Verbindungselementen
-
Telekommunikation – Ziehen von Glasfaser- oder isolierten Drähten
-
Schmuck und Medizin – für Präzisionsdrähte, die in empfindlichen Komponenten verwendet werden